Aufnahmedatum 24.10.2020.
Was auf der Speicherkarte von den letzten Tagen auf der Insel Naxos übrigblieb. Es waren Bilder von einer Fahrt nach Alyko. Die Bilder und die sparsamen Texte sind wie Tagebuchaufzeichnungen von einer Inseltour Ende Oktober 2020.Für Oktober 2020 war es eine letzte Fahrt zur Halbinsel Alyko im Südwesten von Naxos und zur Besichtigung der grossen Hotelruine in Alyko, auch in Erwartung ein neu geschaffenes Graffito zu entdecken. Graue Betonwände der Hotelruine, schon aus grosser Entfernung sichtbar, die seit 50 Jahren in den blauen Himmel ragen, empfangen die Besucherinnen und Besucher. Die Asphaltstrasse endet plötzlich und mündet in eine Schotterpiste. Es gibt keinen Parkplatz. Nur wenige schattenspendende Plätze zum Abstellen der Autos. Es gibt keine Eingangshalle. Eintrittskarten für den Besuch des Geländes und der Hotelruine werden nicht verkauft.
Das Gelände und die vielen Gebäude der Hotelruine sind kein Freiluftmuseum, auch keine Kunsthalle, die von Spendengeldern lebt.
Die Ecke einer Betonwand ist mit einem Graffito verziert, von einer Künstlerin, von einem Künstler, gleich am Eingang zur grossen Hotelruine. Wenn man überhaupt von einem Eingang sprechen kann. Irgendwo muss man das Auto abstellen, und da ist dann auch meist der Eingang zum Gelände der grossen Hotelruine. Von hier aus werden die Besucherinnen und Besucher das weiträumige Gelände der Hotelruine erkunden. Viel photographieren. Viele Bilder in alle Himmelsrichtungen verschicken. Daran wird sich nichts ändern.
Für das eine und andere Graffito sollte man sich auch beim wiederholten Besuch der Hotelruine mehr Zeit beim Betrachten und beim Photographieren gönnen. Vielleicht erschliesst sich das Graffito erst beim zweiten Besuch. Vielleicht gelingt es eine Signatur mit Jahresangabe zu entschlüsseln. Es wird der Betrachterin, dem Betrachter beim mehrmaligen Besuch nicht verborgen bleiben, dass die verwendeten Farben mit den Jahren ausbleichen, blasser werden, Farbflächen sich vom Maluntergrund lösen, die Betonstruktur sichtbar wird. Ein paar Schritte weiter befindet sich das Porträt eines alten Mannes auf der Betonwand. Das Porträt eines alten Mannes auf der Betonwand. Das Porträt eines alten Mannes auf der Betonwand. Da kann man nur hoffen, dass die Farben noch sehr lange auf dem Beton-Maluntergrund haften bleiben. Da sollte eine zweite Aufnahme mit dem Porträt möglich sein. Links neben dem Porträt schauen die Besucherinnen und Besucher in einen grossen dunklen Raum. Grosse dunkle Räume auf dem Gelände der Hotelruine wecken das Interesse der Besucherinnen und Besucher. Da sollte man schon hineingehen und einen Blick riskieren. Links neben dem Porträt schauen die Besucherinnen und Besucher in einen grossen dunklen Raum, der vom einfallenden Tageslicht etwas aufgehellt wird. Der bekannte Künstler, der seine Werke mit WD signiert, WD steht für Wild Drawing, hatte im Jahr 2018 dort eine Skulptur aufgebaut, die mittlerweile verfällt. Rechts im Bild, auf der Betonsäule, steht die Signatur WD und darüber die Jahreszahl 2018. Der ursprüngliche Zweck des grossen dunklen Raumes kann heute nicht mehr bestimmt werden. Jetzt lagert dort Unrat. Autos werden dort abgestellt. Der bekannte Künstler, der seine Werke mit WD signiert, WD steht für Wild Drawing, hatte im Jahr 2018 dort eine Skulptur aufgebaut, die mittlerweile verfällt. Nach wenigen Jahren steht man schon vor den Trümmern der Skulptur. In der Nähe befindet sich seit dem Frühjahr 2019 das Graffito des Künstlers, der mit Skitsofrenis signiert. Das Graffito des Künstlers, der mit Skitsofrenis signiert, auf dem Geländer der Hotelruine von einer kleinen Anhöhe photographiert. Was von einer Betonwand übrigblieb, diente dem Künstler als Maluntergrund. Auf dem grossen Fragment einer Betonwand hatte der Künstler das Graffito aufgetragen. »Der bunte Vogel« in Alyko, als Graffito auf die Betonwand aufgetragen, von dem Künstler, der seine Werke mit WD signiert. WD steht für Wild Drawing. Die Signatur WD mit der Jahreszahl 18 befindet sich ganz links oben auf dem Mauerwerk.Das Graffito »Der bunte Vogel« ist nicht für die Ewigkeit gemacht. Wenn die Besucherinnen und Besucher grosses Glück haben, werden sie das Graffito vielleicht drei bis vier Jahre bewundern können. Der Künstler hat das Graffito nicht mit einer Schutzschicht versiegelt. In der Zwischenzeit wird der Zahn der Zeit gnadenlos an den Farbschichten nagen. In den Sommermonaten knallt eine intensive Sonnenbestrahlung auf das Graffito. Die Farben bleichen aus und verblassen. Durch die starke Erwärmung entstehen zuerst winzig kleine Risse in den Farbschichten. Mit Wind und Regen dringt in den Wintermonaten Feuchtigkeit und salzhaltige Luft in die kleinen Risse, die sich mit der Zeit vergrössern. Kleine Farbflächen bröckeln ab. Später fallen grössere Teile der Farbschicht ab. Mehr und mehr wird der Beton-Maluntergrund sichtbar. Schliesslich verschwindet das Graffito. Übrigbleibt die graue Betonwand.
Es dauerte schon eine Weile, bis der Photograph, etwas von der Sonne geblendet, sich an das Graffito herangetastet hatte und auf den Kameraauslöser drückte. Aufgenommen zur späten Mittagszeit. Das Himmelblau ist zu dieser Zeit blass. Vielleicht nimmt der blaue Himmel auf dem Bild zuviel Platz ein.
Von der ersten Aufnahme des bunten Vogels konnte sich der Photograph schlecht trennen. Photograph und Kamera waren etwas von der Sonne geblendet. Das muss man an diesem Ort, zur späten Mittagszeit, beim Photographieren berücksichtigen. Oder man kommt an einem anderen Tag, zu einer anderen Tageszeit, noch mal an diesen Ort zurück. Vielleicht gelingt eine zweite Aufnahme besser. Das Himmelblau ist fast ausgebleicht und verschwunden, Es folgte eine dritte Aufnahme. Aus der Nähe betrachtet sind der Detailreichtum und die gewählten Farben beeindruckend. Für die Zukunft des bunten Vogels in Alyko kann man nur hoffen, dass die Farben noch viele Jahre auf der Betonwand haften bleiben. Wenig Beachtung für den zweiten bunten Vogel auf der Betonwand. Die grosse Betonwand mit dem Graffito »Unconditional Love«. Zur besseren Orientierung auf dem Gelände der Hotelruine. Was nach vielen Jahren vom Graffito »Unconditional Love«, des Künstlers, der mit WD signiert, Wild Drawing, übrigblieb. Aufnahmedatum: 06.09.2020. Das Graffito »Unconditional Love« war nicht für die Ewigkeit gemacht. Als Jahr der Entstehung wird das Jahr 2015 angegeben. Aufnahmedatum: 06.09.2020. In Nahaufnahme. Aufnahmedatum war am 24.10.2020. Was nach vielen Jahren vom Graffito »Unconditional Love«, des Künstlers, der mit WD signiert, Wild Drawing, übrigblieb. Das Graffito »Unconditional Love« war nicht für die Ewigkeit gemacht. Als Jahr der Entstehung wird das Jahr 2015 angegeben. Wenn die Besucherinnen und Besucher grosses Glück hatten, konnten sie das Graffito vielleicht drei bis vier Jahre in seiner ganzen Pracht bewundern. Danach verschwand das Graffito mehr und mehr von Jahr zu Jahr. Der Künstler, der mit WD signiert, Wild Drawing, hatte das Graffito nicht mit einer Schutzschicht versiegelt, um es gegen die intensive Sonnenbestrahlung und gegen Wind, Wetter, Regen und salzhaltige Luft zu schützen. Der Zahn der Zeit hatte in den drei bis vier Jahren gnadenlos an den Farbschichten genagt. In den Sommermonaten knallte eine intensive Sonnenbestrahlung auf das Graffito. Die Farben bleichten aus und wurden blasser. Durch die starke Erwärmung an der Öberfläche entstanden zuerst winzig kleine Risse in den Farbschichten. In den Wintermonaten drang Feuchtigkeit und salzhaltige Luft in die kleinen Risse, die sich mit der Zeit vergrösserten. Kleine Farbflächen bröckelten ab. Später sind grössere Teile der Farbschicht abgefallen. Mehr und mehr wurde der graue Beton-Maluntergrund sichtbar. Zum Zeitpunkt der Aufnahme, Aufnahmedatum war am 24.10.2020, ist das Graffito »Unconditional Love« fast verschwunden. Übrig bleiben schwarze und weisse Umrisszeichnungen auf der grauen Betonwand. Mit dem Smartphone aufgenommen. Mit dem Smartphone aufgenommen. Mit dem Smartphone aufgenommen. Zu bestaunen ist ein neues Graffito mit grossen blauen Köpfen, links im Bild, auf dem Gelände der Hotelruine. Von einem kleinen Hügel aus betrachtet. Weit im Hintergrund sind Erhebungen der Nachbarinsel Paros zu erkennen. Es ist vielleicht entstanden in der grossen blauen Schaffensphase einer Künstlerin, eines Künstlers. Die mit soviel blauer Farbe Dargestellten geben dem Autor und Photographen Rätsel auf.. Die mit soviel blauer Farbe Dargestellten geben dem Autor und Photographen Rätsel auf. Der Entstehungszeitpunkt des Graffito ist unbekannt. Die Porträts sind mit sehr viel blauer Farbe auf die Betonwand gemalt. Die Porträts sind mit sehr viel blauer Farbe auf die Betonwand gemalt. Die Porträts sind mit sehr viel blauer Farbe auf die Betonwand gemalt. Es ist vielleicht die Signatur der Künstlerin, vielleicht des Künstlers. Die Porträts sind mit sehr viel blauer Farbe auf die Betonwand gemalt und mit LUD ART WORK signiert. Auf einer Wand hinter den blauen Köpfen schwebt eine zart gezeichnete Fee über den rauhen Betonmaluntergrund. Mit einem trockenen Pinsel und sehr wenig schwarzer Farbe aufgetragen. Vielleicht mit dem letzten Rest von schwarzer Farbe. Und dieses Mal auch im Hochformat photographiert. Das kommt nicht oft vor. Das Hochformat ist den Porträts vorbehalten. Die schwebende Fee auf dem rauhen Betonmaluntergrund. Der Zustand des Graffito am 19,05.2019. Da fragt der Autor und Photograph, was ist denn in der Zwischenzeit mit dem Graffito passiert? Wo ist die bunte Blume geblieben? Der Zerfall der Graffiti im Aussenbereich der Hotelruine ist schon erschreckend. Ein typographisches Graffito. Ein typographisches Graffito. Ein grosses Herz auf dem rauhen Betonmaluntergrund. Was soll man dazu noch schreiben? In den schmalen Gängen der Hotelruine. In diesen schmalen Gängen haben sich nie Hotelgäste bewegt. Mit der Zeit holt sich die Natur zurück, was man ihr genommen hat, so sie denn zwischen den Betonmauern Fuss fassen kann und Buschwerk wachsen lässt. Jede freie Fläche auf den Betonmauern wird als Maluntergrund genutzt. Mit dem Smartphone aufgenommen. Mit dem Smartphone aufgenommen. Mit dem Smartphone aufgenommen. Jede freie Fläche auf den Betonmauern wird als Maluntergrund genutzt. Manchmal mehrfach. Ein neues Graffito entsteht, wenn ein altes Graffito übermalt wird. Von einem kleinen Hügel haben die Besucherinnen und Besucher einen Überblick auf einen Teilbereich des weitläufigen Geländes. Weit im Hintergrund erhebt sich die Nachbarinsel Paros. Vorne rechts im Bild befindet sich auf einem weissen Maluntergrund das bekannte Graffito »Porträt einer jungen Frau mit zweifarbigen Propeller-Pferdeschwanz in Rot und Blau«. Das bekannte Graffito »Porträt einer jungen Frau mit zweifarbigen Propeller-Pferdeschwanz in Rot und Blau«, welches im Frühjahr 2019 entstanden ist, von dem Künstler, der seine Werke mit Skitsofrenis signiert. Das Graffito befindet sich noch in einem erstaunlich guten Zustand. Niemand hat in der Zwischenzeit dieses Graffito mit irgendwelchen Schmierereien verunziert. Der Autor und Photograph im Frühjahr 2019 vor dem Graffito »Porträt einer jungen Frau mit zweifarbigen Propeller-Pferdeschwanz in Rot und Blau«, von dem Künstler, der seine Werke mit Skitsofrenis signiert. Wer kann schon vorhersagen, wie der Zustand des Graffito in einem Jahr ist. Das Graffito »Porträt einer jungen Frau mit zweifarbigen Propeller-Pferdeschwanz in Rot und Blau«, von dem Künstler, der seine Werke mit Skitsofrenis signiert. Es kann auch sein, dass der Künstler irgendwann sein eigenes Graffito mit weisser Farbe überrollt, um an gleicher Stelle ein neues Graffito zu erschaffen. Es ist also immer sinnvoll eine weitere Aufnahme zu erstellen.Im Frühjahr 2019 hatte Skitsofrenis bereits sein eigenes Graffito, hier noch einmal abgebildet, mit weisser Farbe überrollt. Das Graffito war damit rettungslos verloren. Anschliessend hatte er das »Porträt einer jungen Frau mit zweifarbigen Propeller-Pferdeschwanz in Rot und Blau« auf dem weissen Maluntergrund erstellt.
Im Frühjahr 2019 hatte Skitsofrenis bereits sein eigenes Graffito, hier noch einmal abgebildet, mit weisser Farbe überrollt. Das Graffito war damit rettungslos verloren. In Nahaufnahme, das Graffito »Porträt einer jungen Frau mit zweifarbigen Propeller-Pferdeschwanz in Rot und Blau«, von dem Künstler, der seine Werke mit Skitsofrenis signiert. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben uns gelehrt, auch in der Ich-Form, haben mich gelehrt, auf dem Gelände der Hotelruine immer ein paar Aufnahmen mehr als sonst üblich von den Graffiti zu machen. Nicht nur, weil die Graffiti im Laufe der Zeit durch Umwelt- und Witterungseinfüsse grossen Schaden nehmen, von den Betonmauern verschwinden und eines Tages nicht mehr zu photographieren und zu bewundern sind. Auch ganz plötzlich kann ein Graffito verschwinden, von einem Tag auf den anderen, weil es die Künstlerin oder der Künstler so will. Die Öffentlichkeit wird nicht darüber informiert, wenn es Veränderung gibt, wenn es der Wille der Künstlerin oder des Künstlers ist, das eigene Graffito zu überpinseln oder mit weisser Farbe zu überrollen, um neuen Maluntergrund zu schaffen. Jede Photographin, jeder Photograph weiss, durch Überpinseln oder Überrollen ist das Graffito unrettbar verloren. Also gut beraten ist die Photographin, der Photograph, ein paar Aufnahmen mehr als üblich von dem einen oder anderen Graffito zu machen.In Nahaufnahme, das frühere Graffito von Skitsofrenis, welches er mit weisser Farbe überrollt hatte.
Von einer unbekannten Künstlerin, einem unbekannten Künstler. Ein Graffito der ganz anderen Art, mit ganz anderen Farben erstellt, vielleicht mit Ölfarben. Ein ähnlich dicker Farbauftrag wie bei Ölfarben auf Leinwand oder auf Holz oder auf Karton. Ein farbenprächtiges Graffito mit Ölfarben auf dem grauen Betonmaluntergrund. Von einer unbekannten Künstlerin, von einem unbekannten Künstler, die sich hier, so wissen wir, nicht verewigt haben. Aber die Künstlerin, der Künstler, wer auch immer, bekommt unsere volle Aufmerksamkeit. Das Graffito ist nicht für die Ewigkeit geschaffen, aber zu hoffen ist, dass das Graffito für eine lange Zeit erhalten bleibt. Die Ölfarben sind vielleicht sehr wetterbeständig und werden hoffentlich auf dem Betonmaluntergrund haften bleiben. Von einer unbekannten Künstlerin, einem unbekannten Künstler. Das waren Bilder von einer letzten Fahrt, am 24.10.2020, zur Besichtigung der grossen Hotelruine auf der Halbinsel Alyko im Südwesten von Naxos. Neu geschaffene Graffiti in den Innenräumen und an den Aussenwänden der Hotelruine konnten nicht entdeckt werden. Die Bilder und die sparsamen Texte sind wie Tagebuchaufzeichnungen der letzten Fahrt zu verstehen.Am Ausgang des grossen Geländes der Hotelruine, bevor der Parkplatz erreicht wird, fällt der Blick noch einmal auf das eindrucksvolle Porträt eines alten Mannes.
Das eindrucksvolle Porträt eines alten Mannes.





